Motorradversicherung vergleichen

Motorradversicherung - das wichtigste in Kürze.

  • Jetzt Motorradversicherung vergleichen! Dadurch können Sie mehrere Hundert Euro sparen.
  • Meist ist eine Teilkaskoversicherung zusätzlich zur Haftpflichtversicherung sinnvoll.
  • Für Mofas, Mopeds und 50er-Roller brauchen Sie jedes Jahr zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen. Auch dafür lohnt ein Vergleich.
  • Den besten Preisüberblick erhalten Sie auf den von uns empfohlenen Online-Vergleichsportalen.
  • Nehmen Sie nicht jeden Billigtarif, sondern achten Sie auf wichtige Merkmale wie die Abdeckung grober Fahrlässigkeit.

Wenn Sie eine günstige Motorradversicherung suchen und wertvolle Beiträge sparen wollen, nutzen Sie einfach unseren kostenlosen Vergleichsrechner. Vergleichen Sie über 300 Tarife, wechseln sie mit wenigen Klicks und sparen sofort bares Geld.

Falls Sie bereits ein Motorrad haben, lohnt sich ein Vergleich Ihrer bestehenden Versicherung über gute Vergleichsportale im Internet. Bei Maschinen über 125 Kubikzentimeter (ccm) Hubraum ist oft eine Ersparnis von mehr als 100 Euro möglich, in der Spitze bis zu 750 Euro. Bei Klein- und Leichtkrafträdern können Sie immerhin mehr als 20 Euro sparen.

Ihre alte Versicherung können Sie immer mit einer Frist von einem Monat zur sogenannten Hauptfälligkeit kündigen. Diese steht in Ihrem Versicherungsschein und ist im Gegensatz zur Autoversicherung bei Motorrädern sehr verschieden. Sofern Sie ein Saisonkennzeichen ab dem 1. April haben, können Sie Ihre Versicherung wahrscheinlich zum 28. Februar kündigen. Bei anderen Verträgen ist der Stichtag für die Kündigung dagegen wie beim Auto der 30. November. Manchmal gilt sogar das Ende der Freiluftsaison, also beispielweise der 30. September. Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihre Versicherung den Beitrag anhebt.

Vergleichen Sie in jedem Fall zuerst und schließen Sie die neue Versicherung ab, bevor Sie Ihre alte kündigen.

Jedes Motorrad braucht eine Haftpflichtversicherung, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Genau wie beim Auto können Sie aber entscheiden, ob Sie wahlweise eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung dazu abschließen. Die Vollkasko, die selbstverursachte Schäden an der Maschine abdeckt, ist bei den meisten Motorrädern aufgrund der hohen Unfallgefahr kostspielig. Sie lohnt eher nur bei teuren und neuen Krafträdern.

Die Teilkasko ist vor allem aufgrund der Diebstahlgefahr und des Schutzes gegen Wildschäden interessant und meist bezahlbar. Vergleichen Sie auf den von uns empfohlenen Portalen den Preis mit und ohne Teilkasko.

Bei Mofas, Mopeds und 50er-Rollern gelten besondere Regeln: Diese sogenannten Kleinkrafträder müssen nicht bei der Zulassungsstelle angemeldet werden. Sie brauchen nur jeweils zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen, das Sie direkt von der Versicherung erhalten. Dies gilt für alle Zweiräder, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Kilometer pro Stunde fahren.

Nutzen Sie ein Saisonkennzeichen – Ein Saisonkennzeichen ist eine praktische Methode, die Kosten für die Versicherung erheblich zu drücken: Sie bestimmen, für welche Monate Sie Ihre Maschine fahren wollen, beispielsweise von April bis einschließlich Oktober. Diese Monate werden auf dem Kennzeichen vermerkt. Der Vorteil: Sie müssen nicht zweimal im Jahr zur Zulassungsstelle, um ihr Zweirad an- beziehungsweise abzumelden. Außerdem berechnet die Versicherung den Beitrag nur anteilig für diese Monate, was ihn erheblich drückt. Wenn das Saisonkennzeichen zum Beispiel sechs Monate läuft, zahlen Sie nur den halben Jahresbeitrag. Achten Sie darauf, dass Ihr Saisonkennzeichen mindestens sechs Monate umfasst, sonst steigern Sie Ihren Schadensfreiheitsrabatt nicht.

Vergleichen Sie vor dem Kauf die Prämien – Vergleichen Sie die Versicherungsprämien für unterschiedliche Modelle, bevor Sie sich ein Motorrad zulegen. Manche PS-starken Öfen gelten bei den Versicherern als unfallträchtige Rasermaschinen, die Policen sind daher teuer. Andere, durchaus auch hochmotorisierte Motorräder stufen die Anbieter eher als Fahrzeuge für den gemütlichen Trip über die Landstraße ein und verlangen dementsprechend niedrigere Prämien. Bei Maschinen mit kleinen Motoren halten sich die Preisunterschiede dagegen in Grenzen. Gleiches gilt, wenn Sie bereits eine hohe Schadensfreiheitsklasse haben.

Beispiel Prämienhöhen

FahrzeugTK mit 150 € SB          VK mit 300 € SB/       
TK mit 150 € SB
BMW S1000 RR (142 kW, 999 ccm Hubraum)242 €894 €
BMW R 1200 GS K50 (92 kW, 1170 ccm Hubraum)161 €458 €

Preise gerundet; Annahmen: Alleinfahrer, 55 Jahre, verheiratet, keine Kinder im Haushalt, angestellt, aus Berlin, EFH, Doppelgarage, SF 15, keine Vorschäden, 6000 km/Jahr, erhöhte Deckungssummen, Schutz bei grober Fahrlässigkeit und erweiterten Wildschäden, günstigster Tarif
Quelle: nafiauto.de (Stand: 25. Februar 2015)

Halten Sie den Fahrerkreis möglichst klein – Sie müssen gegenüber der Versicherung angeben, wer alles als Fahrer versichert sein soll. Halten Sie diesen Kreis möglichst klein. Am billigsten ist es, wenn nur Sie eingetragen sind. Auch wenn Ihr Ehegatte oder Partner in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft die Maschine ebenfalls fährt, steigt der Beitrag meistens nicht. Vergleichen Sie die Prämien für mögliche Kombinationen miteinander.

Wählen Sie einen sicheren Abstellort – In einer Garage oder einem Carport ist das Diebstahlrisiko geringer, als wenn Sie Ihre Maschine auf der Straße abstellen. Je sicherer der Abstellort Ihres Motorrads, desto niedriger ist der Versicherungsbeitrag.

Zahlen Sie den Beitrag jährlich – Die Versicherungen verlangen in der Regel Zuschläge für eine monatliche oder vierteljährliche Zahlweise. Deshalb ist es günstiger, die Prämie einmal im Jahr auf einen Schlag zu bezahlen. Sofern Sie Ihre Maschine verkaufen oder abmelden, bekommen Sie den zu viel gezahlten Anteil des Jahresbeitrags zurück.

Setzen sie die Fahrleistung nicht zu hoch an – Genau wie beim Auto zahlen Sie umso mehr Versicherungsprämie, je mehr Kilometer Sie im Jahr fahren. Geben Sie daher nicht zu viele Kilometer an. Falls Sie die selbstgewählte Grenze überschreiten, können Sie das jederzeit unkompliziert bei der Versicherung nachmelden.

Als Fahranfänger über die Eltern versichern – Fahranfänger zahlen besonders hohe Versicherungsbeiträge, das gilt auch bei Mofas und Mopeds. Günstiger ist es, wenn Ihre Eltern die Maschine als Zweitfahrzeug versichern und Sie als Fahrer angeben. Das hat allerdings den Nachteil, dass Sie selbst keinen Schadensfreiheitsrabatt aufbauen. Eventuell können Sie nach einigen Jahren Fahrpraxis aber Schadensfreiheitsklassen von einem Familienmitglied übernehmen.

Kombi-Rabatt mit Kfz prüfen – Haben Sie neben Ihrem Motorrad auch ein Auto auf den eigenen Namen versichert, bekommen Sie wahrscheinlich einen Rabatt, wenn Sie Ihre Maschine bei derselben Gesellschaft versichern. Das muss sich aber nicht unbedingt lohnen – vielleicht ist es weitaus günstiger, das Motorrad bei einem anderen Versicherer unterzubringen. Vergleichen Sie daher den rabattierten Preis bei Ihrer Autoversicherung mit dem günstigsten auf den von uns empfohlenen Vergleichsportalen.

Die folgenden Tarifmerkmale sollten Sie in jedem Fall in Ihre Motorradversicherung miteinschließen. Auf Vergleichsportalen klicken Sie diese Optionen an:

Grobe Fahrlässigkeit – Verzichtet der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, kann er seine Leistung nicht kürzen, wenn Sie beispielsweise eine rote Ampel überfahren und einen Unfall verursachen. Wer den Diebstahl seines Motorrads grob fahrlässig ermöglicht, bekommt oft kein Geld von der Versicherung. Möchten Sie für diesen Fall vorsorgen, sollten Sie darauf achten, dass nur Alkohol und Rauschmittel als grobe Fahrlässigkeit eingestuft werden. Für Schäden, die Sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen verursachen, kommt grundsätzlich keine Versicherung auf.

Erhöhte Deckungssummen – Damit schließen Sie nur Tarife ab, die 50 oder 100 Millionen Euro als Versicherungssumme haben. So sind Sie gegen sehr schwere Unfälle abgesichert.

Erweiterte Wildschäden – Standardmäßig zahlt die Teilkaskoversicherung nur bei Unfällen mit Haarwild, also vor allem mit Rehen und Wildschweinen. Wählen Sie die Option „erweiterte Wildschäden“, die beispielsweise auch Zusammenstöße mit Kühen oder Pferden abdeckt. Das schützt Sie vor allem bei Landstraßentouren.

Die folgenden Tarifmerkmale können je nach Ihrer individuellen Situation eine sinnvolle Ergänzung sein, kosten teilweise aber einen Aufpreis:

Sonderausstattung – Sofern Sie Ihre Maschine mit umfangreichen Extras ausgestattet haben, sollte Ihr Tarif diese Sonderausstattung im erforderlichen Umfang abdecken.

Verzicht auf Abzug neu für alt – Gerade bei älteren Motorrädern ist es ärgerlich, wenn der Versicherer im Schadensfall die Kosten für neue Verschleißteile wie Reifen nicht übernimmt. Verzichtet er auf den Abzug, schließt der Versicherungsschutz die Kosten für alle Ersatzteile ein. Oft gilt der Verzicht aber nicht für ältere Fahrzeuge.

Erweiterte Elementarschäden – Wohnen Sie in einer Bergregion oder an einem Hang und steht Ihr Motorrad oft im Freien, können Sie es mit dieser Option gegen Schäden durch Lawinen aus Schnee, Schlamm und Gestein schützen. Ist der Abstellort Ihrer Maschine von Überschwemmung bedroht, sehen Sie in den Versicherungsbedingungen nach, ob auch Überschwemmungen versichert sind. Manchmal macht das die Versicherung teuer.